Ausbau

Dachfenster ausbauen

 
Es gibt viele verschiedene Arten von Dachfenstern, zum Beispiel die Dachflächenfenster.
Schwingfenster: Sie drehen sich beim Öffnen um die Mittelachse, erleichtern das Putzen, haben den Nachteil, dass sie im geöffneten Zustand in den Raum hinein stehen.
Klapp- Schwingfenster: Diese Dachfenster lassen sich als Ausstellfenster mit oberem Anschlag leicht bedienen, man kann ganz an die Brüstung herantreten und hat so bei ausreichender Höhe einen freien Ausblick. Der Nachteil dieser Kontruktion ist, dass sich die Außenscheiben schwer reinigen lassen.
Klapp-Schiebefenster haben den Vorteil, dass sie sich seitlich auf die Dachfläche schieben lassen und so einen ganz freien Blick in den Himmel erlauben. Zum Putzen muss man sich allerdings weit aus dem Fenster lehnen, deshalb sollte die Fensterbreite bei einseitiger Schiebevorrichtung nicht über 70 cm liegen.
Stehende Dachfenster: Für eine größere Kopf- und Bewegungsfreiheit sorgen Dachgauben, deren Konstruktion auf den Dachsparren aufgebaut wird. Sie erweitern – wie ein Erker einer Normalgeschosswohnung – den Raum, sind jedoch konstruktiv aufwendiger und erheblich teurer als liegende Fenster, auch ist der Lichteinfall bei gleicher Größe geringer. Dachgauben können einzeln und in Reihen auf die Dachkonstruktion aufgebaut werden. Wenn Dachgauben sinnvoll sein und den dahinterliegenden Raum wirklich erweitern sollen, müssen mehrere Sparren ausgewechselt werden. Die Form der Gauben sollte auf den Stil des Hauses abgestimmt werden.
Ihre Größe und Anordnung prägen die Dachlandschaft, und so manche schöen Fledermausgaube bringt zwar innen ausreichend Licht, außen aber erdrückt sie das Dach und macht das Gebäude unangenehm kopflastig. Auch hier sind die besten Lösungen die, die ganz selbstverständlich aussehen.
Eine Kombination aus liegenden und stehenden Fenstern – stehende Fenster im Brüstungsbereich, liegende Fenster in Kopfhöhe – führt zu einem verglasten Dachbalkon. Solche Systeme werden als komplette Einheiten mit Eindeckanschlüssen geliefert und sind leicht zu montieren. Dachflächen- und Dachfenster gibt es in den Materialien Aluminium, Holz-Aluminium und Kunststoff. Die Aluminiumfenster gibt es mit eloxierten oder farbig beschichteten Außenflächen, Holz-Aluminiumfenster sind außen mit farbigen oder eloxierten Profilblechen abgedeckt. Dachflächenfenster bringen eine gute Belichtung.

Anlehn Wintergarten neu entdeckt

Zu einem Haus gehört in der heutigen Zeit auch oftmals ein Wintergarten, welcher in verschiedenen Arten konstruiert sein kann. Da jedes Haus anders aufgebaut ist, ist auch meistens der Wintergarten dem Haus passende angepasst. Zum Beispiel gibt es da den Anlehn-Wintergarten, welchen man in verschiedenen Materialien aufbauen kann. Denn ein Wintergarten sollte ja auch gepflegt und sorgfältig geplant werden. Wichtig ist dabei sich Gedanken um das Material, die Bauform und die Verglasung zu machen. Denn diese sind das A und O eines Anlehn-Wintergartens.

Nach der ganzen Arbeit kann dann endlich die Ruhe und die Entspannung genossen werden. Die meisten Wintergärten werden zur heutigen Zeit öfter an den Häusern nachträglich angebaut, dabei könnte man sich überlegen, ob ein kompletter Glas-Wintergarten nicht vielleicht von Vorteil wäre. Denn so kann man sich einen optischen Übergangsbereich in die Natur verschaffen. Sehr beliebt ist der häufig verwendete Anlehn-Wintergarten mit einem Pultdach. Dabei könnte es eine Überlegung wert sein vielleicht einen mehrstöckigen Wintergarten über zwei Etagen errichten zu lassen.

Gedanken sollte man sich auch bei dem Material beim Bau eines Wintergartens machen. Dabei gibt es verschiedene Materialarten, wie zum Beispiel aus Aluminium, Holz oder auch Kunststoff. Oder auch eine Kombination aus Holz und Aluminium, um optimalen Schutz von außen zu erzielen und eine natürliche Wohnlichkeit aus dem Holz zu erschaffen. Wenn man sich überlegt ein Anlehn-Wintergarten aus Holz zu bauen, der sollte dies auch ruhig tun, denn das Holz wirkt beruhigend und warm. Ein Wintergarten aus Aluminium ist sehr tragfähig und kann leicht von Schmutz gereinigt werden. Wer lieber Kunststoff bevorzugt, der hat es kostengünstiger und das Material ist pflegeleichter.