Vor- und Nachteile eines Bauträgers

Beim Erwerb eines Hauses von einem Bauträger hat der Käufer ein bebautes Grundstück erworben und ist nicht der Bauherr. Eigentümer wird der Käufer erst nach der Fertigstellung des Hauses und der kompletten Zahlung des Kaufpreises. Ein signifikanter Unterschied, denn der Erwerber trägt weniger Verantwortung, besitzt kein Recht auf Mitsprache auf der Baustelle und kann kaum Einfluss auf eventuelle Veränderungen nehmen. Allein der Bauträger gibt eine Garantie für ein vertragsgemäßes und frei von Mängel befindliches Objekt, überwacht Bauleistungen und kann, wenn es der Vertrag vorsieht, Bauabnahmen während der Errichtung durchführen lassen. Bei der Übergabe des Objektes führt der Käufer mit dem Bauträger eine Abnahme durch. Oftmals wird Gemeinschaftseigentum gesondert abgenommen. Im Regelfall haftet der Bauträger fünf Jahre für alle Mängel.

Wer kein Grundstück besitzt, nicht selber die Suche startet, nur geringe Eigenverantwortung übernehmen möchte oder nur mit einem Ansprechpartner den Bau startet, ist bei einem Bauträger hervorragend aufgehoben.

Wie ist die rechtliche Situation eines Bauträgers?

Diverse Voraussetzungen sind für das Auftreten als Bauträger notwendig. Die Tätigkeit ist durch § 34c in der Gewerbeordnung festgelegt. Mit diesen Vorgaben muss der Bauträger die entsprechende Genehmigung beantragen. Die Basis der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) überwacht die Tätigkeit von Bauträgergesellschaften. Zudem muss der Bauträger jährlich einen MaBV-Bericht vorlegen. Hierbei wird der Fokus auf den Nachweis gerichtet, ob das bereit gestellte Kapital tatsächlich für den richtigen Zweck eingesetzt wurde.

Besitzen Käufer Sicherheiten bezüglich Bauträger?

Bei einem Vertragsabschluss mit einem Bauträger gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, ob das komplette Bauvorhaben problemlos umgesetzt wird. Der Ablauf kann durch Informationen in Internet, durch Referenzobjekte oder durch Kontakte zu früheren Käufern bezüglich Qualität, Zahlungsfähigkeit und Zuverlässigkeit überprüft werden. Eine Sicherheit der Käufer kann die baubegleitende Qualitätssicherung dienen, die unabhängige Sachverständige oder Institutionen, z.B. der TÜV oder DEKRA anbieten. Selbst seriöse Bauträger werden keine Einwände haben, falls potentielle Käufer Informationen über die Bonität des Bauträgers bei der Hausbank einholen. Damit können Käufer eine zuverlässige Übersicht über den Bauträger bekommen.

Mehr Infos: www.conceptbau.de

Bauversicherung

 
Eine Bauversicherung versichert den Bauherren über die Laufzeit des Hausbaus gegen Schäden, die er nicht selber verursacht. Enthalten ist hier auch Vandalismus. Schäden durch höhere Gewalt wie Hochwasser und Sturm oder auch Frost werden mitversichert. Eine Brandschutzversicherung ist nicht enthalten. Es wird durch die Versicherer die kostenlose Feuerrohbauversicherung angeboten. Nach der Fertigstellung des Hauses wandelt sich diese Versicherung in die entgeldliche Immobilienversicherung. Die Bauversicherung kostet aber Geld aber in vielen Fällen ist sie das auch bereits wert gewesen. Es kann in jeder Region höhere Gewalt eintreten und Schäden verursachen.

Wer nicht selbst als der Bauunternehmer auftritt um das Haus zu bauen sondern einen Bauunternehmer beauftragt, der teilt das Risiko. In einigen Fällen würde der unversicherte Bauunternehmer auf den Kosten hängen bleiben, in anderen Fällen der unversicherte Bauherr. Aus diesen Gründen können beide Seiten eine Bauversicherung abschließen. Wenn der Bauunternehmer diese Versicherung abschließt, dann wird der Bauherr meistens über eine Klausel mitversichert. Als Bauherr sollte man sich somit mit seinem Bauherren absprechen um sich nicht doppelt zu versichern.

In den meisten Fällen werden am Bau keine nennenswerten Schäden auftreten. Das macht eine Versicherung auch günstiger, dass nicht jeder einen Schadensfall hat. Aber wenn dieser erhebliche Schadensfall wirklich auftritt, dann bricht einem das nicht das Genick. Man ist versichert und die Versicherung trägt alle Schäden und somit kann der Rohbau fertig gestellt werden. Wer sich nicht versichert spart vielleicht erst einmal Geld aber geht auch ein erhebliches Risiko ein. Wer wirklich gesichert sein will, der nimmt auch eine Bauversicherung. Im Internet gibt es sogar Preisrechner für die Bauversicherung, somit gelangt man auch zu einem günstigen Anbieter. Tarifunterschiede von weit über 50% sind durchaus möglich.

Eine Bauversicherung schützt den Bauherren und den Bauunternehmer vor allen eventuellen Schäden die nicht vorsätzlich verursacht wurden. Enthalten ist höhere Gewalt, sogar der Kriegsfall wird berücksichtigt. Sollte der Baugrund Probleme bereiten die zu höheren Kosten führen, dann würde auch dieses von der Versicherung getragen werden. Selbst Schäden durch Vandalismus werden berücksichtigt. All diese Schäden können unter Umständen auftreten. Wer eng kalkuliert sollte diese Schäden nicht zahlen müssen. Besser ist es dann, wenn man versichert ist.

Dachfenster ausbauen

 
Es gibt viele verschiedene Arten von Dachfenstern, zum Beispiel die Dachflächenfenster.
Schwingfenster: Sie drehen sich beim Öffnen um die Mittelachse, erleichtern das Putzen, haben den Nachteil, dass sie im geöffneten Zustand in den Raum hinein stehen.
Klapp- Schwingfenster: Diese Dachfenster lassen sich als Ausstellfenster mit oberem Anschlag leicht bedienen, man kann ganz an die Brüstung herantreten und hat so bei ausreichender Höhe einen freien Ausblick. Der Nachteil dieser Kontruktion ist, dass sich die Außenscheiben schwer reinigen lassen.
Klapp-Schiebefenster haben den Vorteil, dass sie sich seitlich auf die Dachfläche schieben lassen und so einen ganz freien Blick in den Himmel erlauben. Zum Putzen muss man sich allerdings weit aus dem Fenster lehnen, deshalb sollte die Fensterbreite bei einseitiger Schiebevorrichtung nicht über 70 cm liegen.
Stehende Dachfenster: Für eine größere Kopf- und Bewegungsfreiheit sorgen Dachgauben, deren Konstruktion auf den Dachsparren aufgebaut wird. Sie erweitern – wie ein Erker einer Normalgeschosswohnung – den Raum, sind jedoch konstruktiv aufwendiger und erheblich teurer als liegende Fenster, auch ist der Lichteinfall bei gleicher Größe geringer. Dachgauben können einzeln und in Reihen auf die Dachkonstruktion aufgebaut werden. Wenn Dachgauben sinnvoll sein und den dahinterliegenden Raum wirklich erweitern sollen, müssen mehrere Sparren ausgewechselt werden. Die Form der Gauben sollte auf den Stil des Hauses abgestimmt werden.
Ihre Größe und Anordnung prägen die Dachlandschaft, und so manche schöen Fledermausgaube bringt zwar innen ausreichend Licht, außen aber erdrückt sie das Dach und macht das Gebäude unangenehm kopflastig. Auch hier sind die besten Lösungen die, die ganz selbstverständlich aussehen.
Eine Kombination aus liegenden und stehenden Fenstern – stehende Fenster im Brüstungsbereich, liegende Fenster in Kopfhöhe – führt zu einem verglasten Dachbalkon. Solche Systeme werden als komplette Einheiten mit Eindeckanschlüssen geliefert und sind leicht zu montieren. Dachflächen- und Dachfenster gibt es in den Materialien Aluminium, Holz-Aluminium und Kunststoff. Die Aluminiumfenster gibt es mit eloxierten oder farbig beschichteten Außenflächen, Holz-Aluminiumfenster sind außen mit farbigen oder eloxierten Profilblechen abgedeckt. Dachflächenfenster bringen eine gute Belichtung.

Anlehn Wintergarten neu entdeckt

Zu einem Haus gehört in der heutigen Zeit auch oftmals ein Wintergarten, welcher in verschiedenen Arten konstruiert sein kann. Da jedes Haus anders aufgebaut ist, ist auch meistens der Wintergarten dem Haus passende angepasst. Zum Beispiel gibt es da den Anlehn-Wintergarten, welchen man in verschiedenen Materialien aufbauen kann. Denn ein Wintergarten sollte ja auch gepflegt und sorgfältig geplant werden. Wichtig ist dabei sich Gedanken um das Material, die Bauform und die Verglasung zu machen. Denn diese sind das A und O eines Anlehn-Wintergartens.

Nach der ganzen Arbeit kann dann endlich die Ruhe und die Entspannung genossen werden. Die meisten Wintergärten werden zur heutigen Zeit öfter an den Häusern nachträglich angebaut, dabei könnte man sich überlegen, ob ein kompletter Glas-Wintergarten nicht vielleicht von Vorteil wäre. Denn so kann man sich einen optischen Übergangsbereich in die Natur verschaffen. Sehr beliebt ist der häufig verwendete Anlehn-Wintergarten mit einem Pultdach. Dabei könnte es eine Überlegung wert sein vielleicht einen mehrstöckigen Wintergarten über zwei Etagen errichten zu lassen.

Gedanken sollte man sich auch bei dem Material beim Bau eines Wintergartens machen. Dabei gibt es verschiedene Materialarten, wie zum Beispiel aus Aluminium, Holz oder auch Kunststoff. Oder auch eine Kombination aus Holz und Aluminium, um optimalen Schutz von außen zu erzielen und eine natürliche Wohnlichkeit aus dem Holz zu erschaffen. Wenn man sich überlegt ein Anlehn-Wintergarten aus Holz zu bauen, der sollte dies auch ruhig tun, denn das Holz wirkt beruhigend und warm. Ein Wintergarten aus Aluminium ist sehr tragfähig und kann leicht von Schmutz gereinigt werden. Wer lieber Kunststoff bevorzugt, der hat es kostengünstiger und das Material ist pflegeleichter.